Naturwissenschaftliche Vereinigung Hagen e.V.

Eckeseyer Str. 160 / 58089 Hagen

51°22'48,61"N 007°27'12,44"E

×
☰ Menü

Hinweis zum Herbarium

In den Dropbox-Links sind die Fotos aus dem Herbarium von Prof. Dr. Herbert Kersberg zu sehen. Im Orginal besteht das Herbarium aus 5 DIN-A4-Ordnern mit über 600 Pflanzen. Diese sind z.B. mit Funddatum aus 1910er Jahren bis in die 1960er Jahre versehen. Gesammelt wurden die Pflanzen aus vielen Teilen Deutschlands.

Aus den Dropbox-Links heraus können sich alle Fotos auf einmal oder einzelne Fotos angesehen und heruntergeladen werden.

Wichtiger Hinweis

Wenn Sie den Dropbox-Link nutzen und ein Download durchführen wollen
müssen sie sich nicht anmelden, sondern betätigen Sie im Anmelden-Fenster

den Schriftzug Oder nur mit Download fortfahren unter dem blauen Button.

Dropbox-Link: Herbarfotos Ordner 1 / 108MB / 118 Fotos

Dropbox-Link: Herbarfotos Ordner 2 / 175MB / 117 Fotos

Dropbox-Link: Herbarfotos Ordner 3 / 175MB / 194 Fotos

Dropbox-Link: Herbarfotos Ordner 4 / 190MB / 125 Fotos

Dropbox-Link: Herbarfotos Ordner 5 / 235MB / 149 Fotos

Das Gesamtinhaltsverzeichnis des Herbars zum Herunterladen pdf-Aufruf

Knöterich
Foto aus: Ordner_1 Blatt_0045

Polygonaceae, Knöterichgewächse

Wiss. Name: Ploygonum nodosum

dt. Name: Knöterich

Fundort: M-Gladbach
Funddatum: Juli 1947
Aufzufinden ist die Pflanze an:
Feuchten Wiesen, Gräben, Ufern, Feuchten Waldwegen.

Lungenkraut
Foto aus: Ordner_2 Blatt_0011

Boraginaceae, Rauhblattgewächse

Wiss. Name: Pulmonaria officinalis

dt. Name: Echtes Lungenkraut

Fundort: Haarberg
Funddatum: April 1916
Aufzufinden ist die Pflanze an:
Wäldern in Kalkgebieten.

Labkraut
Foto aus: Ordner_3 Blatt_0023

Rubiaceae, Rötegewächse

Wiss. Name: Galium mullugo

dt. Name: Gemeines Labkraut

Fundort: Traunkirchen
Funddatum: 22.8.1961
Aufzufinden ist die Pflanze an:
Wiesen, Böschungen, Waldrändern.

Ginster
Foto aus: Ordner_4 Blatt_0093

Fabaceae, (Papilionaceae) Schmetterlingsblütler

Wiss. Name: Genista pilosa L.

dt. Name: Haariger Ginster

Fundort: Warstein Bilsteinfelsen
Funddatum: 5.6.1927
Aufzufinden ist die Pflanze auch in Hagen:
Wilde Ennepe, Twittingshof zw. Harkort u. Distelstück, Holthauser Bachtal.

Schachtelhalm
Foto aus: Ordner_5 Blatt_0062

Equisetaceae, Schachtelhalme

Wiss. Name: Equisetum hiemale L.

dt. Name: Winterschachtelhalm

Fundort: Alpbachtal Tegernsee
Funddatum: Juli 1936
Aufzufinden ist die Pflanze in Hagen:
Siegenbachtal / Peddenöhde.

 Ein Herbarium wird erstellt

Zur Herstellung eines Herbariums benötigt man natürlich Pflanzen. Diese werden bei Spaziergängen in der Natur gesammelt, nach Hause getragen und dort getrocknet, auf Karton aufgeklebt, beschriftet und archiviert.

In den folgenden zwei Artikeln wird die Vorgehensweise beim Trocknen und Aufbewahren beschrieben.
Es ist nur weniges relativ preiswertes Hilfsmaterial für die Erstellung eines Herbariums erforderlich.

Text über das Herstellen eines Herbariums zum Herunterladen pdf-Aufruf

Pflanzen trocknen

Es werden eine Pflanzenpresse, Seidenpapier und Blätter einer Tageszeitung benötigt.

Mit einen Zettel der Fundortdaten wird die zu trocknende Pflanze in ein gefaltenes Blatt Seidenpapier gelegt. Die Blätter und Blüten werden jetzt in ihre endgültige Lage ausgerichtet.
Für den Einsatz in der Pflanzenpresse werden nun je ein Seidenpapierbogen mit der Pflanze und ein Blatt Zeitungspapier gestapelt. Boden und Deckel der Pflanzenpresse (bestehend aus Sperrholz) werden mit den gestapelten Pflanzen durch straff angezogene Spanngurte gepresst. Das Zeitungspapier saugt die enthaltene Feuchtigkeit auf. Der Trocknungsvorgang dauert ca. 2-3 Wochen. In den ersten Tagen müssen die Zeitungen täglich gewechselt werden, danach alle 2-3 Tage. Die Pflanzen bleiben beim Austausch des Zeitungspapiers in dem Seidenpapier liegen. Durch das dünne Seidenpapier zieht die Feuchtigkeit in das Zeitungspapier.

Pflanzen aufbewahren

Man benötigt je Pflanze ein Herbarkarton mit einem Etikett und sogenannte Herbarklebestreifen.

Es wird in der Regel graues oder weißes Karton mit oder ohne Beschriftungsfeld benutzt. Verwendet man normales Schreibpapier besteht aber eine stärkere Gefahr des Bruches der Pflanze. Mit einigen 2-3mm breiten Stücken des angefeuchteten gummierten Herbarklebestreifen werden die Pflanzen auf dem Herbarkarton fixiert. Transparente Klebestreifen werden nach einigen Jahren brüchig und sind daher ungeeignet.
Der Herbarkarton mit der Pflanze ist abschließend wie folgt zu beschriften:
Name und Standort der Pflanze; Datum des Fundes und Name des Sammlers.